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KULTUR - 30.01.2012
presse_shaolin1_foto_michael_gebur.jpg Das Geheimnis der Mönche des Shaolin Kung-Fu
Geist, Körper und Natur zu vereinen, das ist das Ziel der Geistlichen aus dem berühmten Shaolin-Kloster am Fuße des Heilige Berges Song Shan in China. Dieses Kloster gilt als Geburtsstätte des Zen-Buddhismus, vor allen Dingen ist es jedoch für die geheimnisvollen Mönche des Shaolin Kung-Fu bekannt.


Mit einer Mischung aus Meditation und unglaublicher Körperbeherrschung scheinen sie so manche physikalischen Gesetze außer Kraft zu setzen und sorgten damit bereits bei über  3 Millionen Besuchern auf 4 Kontinenten für Staunen und große Augen. Selbst Holz oder Eisen ist nicht zu hart für ihre Köpfe, sie liegen auf Speeren und gehen über messerscharfe Klingen, sie springen scheinbar schwerelos meterhoch und werfen eine Nadel durch eine Glasscheibe.
Auch in der neuen Show werden diese Künste in altgewohnter Perfektion präsentiert, dargestellt von einer Gruppe, bestehend aus 14 Mönchen und Meistern, angeführt vom 75-jährigen Altmeister des Tempels und einer Gruppe von Shamis (Jungmönchen).
Zwei Stunden lang werden die Zuschauer in die geheimnisvolle Welt chinesischer Philosophie und Mythologie, in die Weisheiten des Zen-Buddhismus, aber vor allem in die fantastische Körperarbeit mit Qi, der körpereigenen Energie, geführt.

KULTUR - 30.01.2012
Portrait Gabriele Deutsch Kopie.JPG „Die Liebe ist das Einzige, woran ich glaube.“
Gabriele Deutsch, geboren in Steyregg, Schauspielerin, Regisseurin, Autorin, Sprecherin in Hörspielen und Filmen, ausgezeichnet mit dem Bühnenkunstpreis 2006 des Landes OÖ, ist am 15. Februar im Brucknerhaus Linz in „Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende“ zu erleben. Im Gespräch mit der OBERÖSTERREICHERIN über Humor, Toleranz und Intimität.


Es geht im Stück um das Thema Ehe von zuckersüß bis bitterböse …
Ich versuche, die Ehe von mehreren Seiten zu betrachten, und da reicht die Palette von süß bis bitterböse gar nicht aus. Die Hälfte des Abends sind Lieder, die allein schon das Eheleben porträtieren. Immer mit einem Augenzwinkern, immer mit einem Schuss Humor.
Der Abend ist inspiriert von Texten u.a. von Kurt Tucholsky, Elke Heidenreich, Christine Nöstlinger.
Wie werden die Zuschauer die Aufführung erleben?
Hoffentlich berührt ... keine Ahnung (lacht). Ich wünsche mir, dass die Zuhörer so wie ich die Ehe mit Humor betrachten und versöhnlich und philosophisch. Die Frau im Stück feiert ihr 25-jähriges Hochzeitsjubiläum, sie kocht und erwartet Freunde und ihren Silberbräutigam, der Überraschungsgast – der Pianist, der damals vor 25 Jahren bei ihrer Trauung gespielt hat – ist schon da. Sie trifft die letzten Vorbereitungen und reflektiert dabei die letzten 25 Jahre.
Diese Frau ist eine Art Synthese aus erfundener Figur und eigener Persönlichkeit, man kann sich auf der Bühne selbst nie ganz rausnehmen.
“Für immer und ewig“ – ein Melodram, Komödie oder Tragödie?
Für immer und ewig – ein ewig festes Ziel – das unerschüttert bleibt in Sturm und Wogen (Shakespeare). Der Abend ist philosophisch komisch. Es hört sich vielleicht banal an, aber die Liebe ist das Einzige, woran ich glaube, das Einzige, was mich wirklich interessiert. Es gibt für mich kein Kunstwerk, kein Gemälde, keine Literatur, keine Oper ohne Liebesgeschichte. Die Liebe ist für mich die faszinierendste Erscheinung der menschlichen Existenz. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zwei Dinge unser Leben bestimmen: Liebe und Angst. Und ich lasse mich mehr durch die Liebe inspirieren.
KULTUR - 28.11.2011
quadriga Kopie.JPG Weihnachtlicher Musiksommer Bad Schallerbach
Die Weihnachtszeit soll neu „beschallt“ werden – und das gelingt mit Gerhard Polt und Whyrauch bei „Dröhnend stille Weihnachtsmusik“ am besten.


Die Musik zum Weihnachtfest wurde einmal ganz neu interpretiert: Traditionelle Weihnachtslieder wurden in unterschiedlichen Stilen bearbeitet und interessant und  verschiedenartig instrumentiert.  Die Einflüsse aus den unterschiedlichsten musikalischen Genres, beispielsweise  Jazz, Klassik, Blues, freie Improvisationen, machen den Abend besonders spannend und abwechslungsreich. „Dröhnend stille Weihnachtsmusik“ von Gerhard Polt und Whyrauch findet am Mittwoch, 7. Dezember, 19.30 Uhr, im Atrium Europasaal Bad Schallerbach statt, Eintritt ist 25 Euro.
Wenn die kalten Wintertage düster hereinbrechen, verbreitet das „Quadriga Consort“ wohlige Weihnachtsstimmung mit jahrhundertealten, lange vergessenen Carols: Wiederentdeckt und für altes Instrumentarium rekonstruiert und arrangiert, fügen sich ruhig besinnliche und schwungvoll heitere Stücke zu einem Programm, das eine Zeitreise in längst vergangene Tage erleben lässt und auf wundersame Weise in uns das Gefühl der Friedlichkeit, des Staunens und der Vorfreude auf Weihnachten erweckt. Quadriga Consort findet am Sonntag, 18. Dezember, 16.00 Uhr, in der evangelischen Kirche Wallern statt, Eintritt ist 16 Euro
 
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